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Mario ist ein Ironman-Finisher

3,8 km Schwimmen, 180 km Rennrad fahren (dabei 2000 hm bewältigen) und als Draufgabe noch ein Marathon (41,195 km) - klingt verrückt! Das ist es auch, doch Mario Kramesberger aus der Au hat alles geschafft. Ein Jahr intensive Vorbereitung, Trainig bei jedem Wetter und eine 50-köpfige Fangemeinde führten ihn zum Erfolg, noch dazu in einer souveränen Zeit von 11:26:54.


Mario Kramesberger hat sich am 14.6.26 einer der härtesten Ausdauerprüfungen gestellt - dem IRONMAN KLAGENFURT. Vor genau einem Jahr bekam er von Mathias Maier “Ironman Finisher2025” aus Kößlwang - lauter Sportler in Wimsbach! - den „Prime Code“ damit man sich für den Ironman schon vorher anmelden kann. Die Startplätze sind ziemlich schnell vergriffen und das trotz 900 € Startgeld.

Die Suche nach einen Trainer war nicht lange sein Freund aus Pettenbach Alois Pühringer übernahm das Coaching. Da der Ironman nicht nur aus Schwimmen, Radfahren und Laufen besteht braucht es auch eine Ernährungsberatung. Barbara Stögmüller war hierfür die richtige Frau. Jeden Sonntag bekam Mario für die folgende Woche den Trainingsplan. Er stellte sein Leben hinter diesen Plan. 

Es wurde sehr viele und sehr lange Einheiten Indoor auf der Walze absolviert, was auch mental sehr, sehr fordernd war - kein Wind, keine Kurven - nur monoton in die Pedale treten! Gelaufen ist Mario am Sportplatz in Vorchdorf bei der Laufbahn bis ihm der Trainer ein Laufverbot auf der Laufbahn gab; immerhin ist man beim Ironman auch nicht auf der Laufbahn unterwegs!
Danach war seine Laufstrecke der wunderschöne Almuferweg von Wimsbach nach Vorchdorf bis nach Eisengattern und wieder retour. Im Sommer absolvierte er die Schwimmtrainings natürlich im Freibad in Vorchdorf, das ein Sportbecken mit 50m besitzt. 

Emotionaler Start beim IRONMAN

Nach einem Jahr harte lange und sehr frühe Trainingseinheiten  war endlich der Moment an der Startlinie. 

“Da blickte ich dann emotional zurück, als ich an der Startlinie stand und man die Worte hörte: das ist euer IRONMAN eure Liebsten haben alles dafür gegeben… da füllte es beinahe die Schwimmbrille auf mit Freudentränen!”, so Mario Kramesberger. Denn es stimmt auch, meine Frau Conni hat das ganze Jahr sehr viel auf die Seite schaufeln müssen, damit ich den Trainingsplan durchziehen kann, es hat sich alles danach ausgerichtet."

Neben der intensiven körperlichen Vorbereitung braucht es auch finanzielle Unterstützer für den IRONMAN. Kurzerhand erklärte sich Mario Herndler „HerWeinspaziert“ - Nachbar und guter Freund von Mario - ihn auf dieser Reise zu unterstützen. 


Auch eine enorme Fangemeinde von 50 Personen unterstützten Mario bei seinem Vorhaben in Klagenfut. 

“Vielen vielen Dank für euer Anfeuern, ohne diese Unterstützung wäre ich sicher nicht so durchgekommen!”, betont Mario Kramesberger.

Als er “nur” noch den Marathon zu laufen hatte, dachte Mario Kramesberger bei Kilometer 40 dachte an die vielen harten Trainings zurück und musste sich einmal mehr die Tränen verkneifen. Was für ein Gefühl muss es gewesen sein, die "IONMAN Finisher Glocke“ zu läuten?

“DANKE an alle die dabei waren und die mich von Zuhause aus getrackt haben. Das war nicht mein IRONMAN das war UNSER IRONMAN”, schließt Mario dankbar das “IRONMAN-Kapitel 2026” ab.

Mario Kramesberger
180 Kilometer galt es mit dem Rad zu schaffen. Dabei waren noch 2.000 Höhenmeter zu überwinden. (Fotocredits: Mario Kramesberger)
IRONMAN 2026
Motivation von der Fangemeinde!
Mario Kramesberger
Geschafft! Nach Christoph Maier, der IRONMAN-Finisher 2025 war, hat Mario Kramesberger diese Herausforderung erfolgreich geschafft. Herzliche Gratulation!