Marktgemeinde stellt sich erneut dem Audit "familienfreundlichegemeinde"

Seit 2018 ist die Marktgemeinde Bad Wimsbach-Neydharting als "familienfreundlichegemeinde" zertifiziert. Nach drei Jahren ist ein sogenanntes "Re-Audit" möglich, um einmal mehr den Ist-Zustand auf den Prüfstand zu stellen.

Beim ersten Workshop waren Verantwortungsträger des Sozialausschusses, der örtlichen Vereine und Körperschaften vertreten. Knapp 12 Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen brachten sich aktiv ein. Einmal mehr stellten die Teilnehmer*innen fest: schon vieles ist vorhanden! Besonders der Zusammenhalt und die wechselseitige Hilfestellungen über Vereins- und Parteigrenzen hinweg, ist ein Markenzeichen in Bad Wimsbach-Neydharting. Das betonten auch alle mit Stolz!
Nebender Status-Quo-Bestimmung kamen bereits erste Ideen auf. 

Wie bereits beim ersten Auditprozess fungiert Mag.a Elisabeth Frommel von der SPES-Familienakademie als Prozessbegleiterin. Sie betonte auch, dass nicht in jeder Gemeinde alles angeboten werden kann bzw. soll.

Bis zum nächsten Workshop-Termin werden diverse Fragebogenaktionen in der Volksschule sowie bei Jugendlichen gemacht. Zudem wird der Einladungskreis noch breiter gefasst. Im zweiten Workshop sollen Ideen konkretisiert und Schwerpunkte festgelegt werden. Der Gemeinderat muss dann beschließen, welche der angedachten Maßnahmen in den nächsten drei Jahren nach Beschluss umgesetzt werden sollen. 

Wissen:
Das Audit „familienfreundlichegemeinde“ ist ein kommunalpolitischer Prozess für österreichische Gemeinden, Marktgemeinden und Städte. Ziel des Audits ist es, das Vorhandensein familienfreundlicher Maßnahmen in der Gemeinde zu identifizieren und den Bedarf an weiteren zu ermitteln. Das Audit umfasst alle Lebensphasen (vom Kleinkind bis zum Senior).

Bad Wimsbach-Neydharting
Audit-Beauftragte GV Monika Neudorfer (Mitte) und Bgm. Erwin Stürzlinger (2.v.li.) waren über den konstruktiven Workshop erfreut. Elisabeth Frommel (2.v.re.) begleitet den Auditprozess.